Glück

Montag, 20. November 2017

Kunstwettbewerb 2018 - „Arbeitswelten der Zukunft“

Aktuell bekommt die Arbeit durch das Fortschreiten von Industrie 4.0, von Globalisierung, Vernetzung und Digitalisierung wieder eine neue Qualität: Die technischen und mit ihnen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen sind im Umbruch und verändern sich stark.
Ziel des Wettbewerbs im Wissenschaftsjahr 2018 ist es, die wissenschaftliche Mitmach-Ausstellung an Bord der MS Wissenschaft durch einen künstlerischen Blick auf die Arbeitswelten der Zukunft zu bereichern. Neben den interaktiven Science-Center-Exponaten, die die aktuelle Forschung zur Arbeit vorstellen, möchten wir Künstlerinnen und Künstlern Raum für ihre Ideen zum Thema geben. Die künstlerischen Arbeiten sollten aktuelle Forschungsfragen und/oder wichtige gesellschaftliche Fragen rund um das Thema Arbeitswelten der Zukunft  aufgreifen. Die Art der künstlerischen Umsetzung ist nicht vorgegeben. 
Der Wettbewerb wird ausgerufen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und ist mit 1.000 € dotiert. Sach-  und Materialkosten können bis zu einer Summe von maximal 2.500 € ersetzt werden.
Einreichung bis 07.12.2017

Weitere Informationen:

Sonntag, 12. November 2017

Online-Bewerbung für die Auslandsstipendien der Bundesrepublik Deutschland 2019/2020

Der Bund und die Länder gewähren – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – in den Jahren 2019/2020 Stipendien in den Bereichen Architektur/ Landschaftsarchitektur, Bildende Kunst, Musik (Komposition) und Literatur für Auslandsaufenthalte an folgenden Orten:
  • Deutsche Akademie Rom Villa Massimo – 11 Monate
  • Deutsche Akademie Rom Casa Baldi in Olevano Romano – 3 Monate
  • Deutsches Studienzentrum Venedig – 3 Monate
  • Cité Internationale des Arts Paris (keine Literaturstipendien) – 6 Monate
Gefördert werden herausragende professionelle Künstlerinnen und Künstler, die die deutsche Staatsangehörigkeit (mit Hauptwohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Deutschland) oder zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens fünf Jahren den ersten Wohnsitz sowie Lebens- und Schaffensmittelpunkt in Deutschland haben und Berufserfolge vorweisen können.
Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler bei der für Kunstförderung zuständigen Kulturbehörde des Landes, in dem sie den 1. Wohnsitz haben.

Berlin
Die Antragstellung über die Berliner Kulturverwaltung ist nur für Bewerberinnen und Bewerber möglich, die in Berlin leben und arbeiten. Studierende sind von einer Förderung ausgeschlossen.  Die Bewerbung ist mit einem elektronischen Antragsformular online auf der Website der Berliner Kulturverwaltung möglich. Der Link zum Online-Formular sowie das Informationsblatt zur Ausschreibung können im Internet unter
aufgerufen werden. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2018 um 18 Uhr.

Weitere Informationen:

Mittwoch, 1. November 2017

Studie Frauen in Kultur und Medien - Ein europäischer Vergleich erschienen

Die Hertie School of Governance hat am heutigen Donnerstag die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Frauen in Kultur und Medien - Ein europäischer Vergleich“ vorgestellt. Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters hat die Studie aus ihrem Haushalt gefördert.
Die Datenlage weiter zu verbessern, war eine der zentralen Handlungsempfehlungen des Runden Tischs Frauen in Kultur und Medien, der im vergangenen Jahr auf Initiative der Kulturstaatsministerin zusammengekommen war. „Mit der Studie der Hertie School erfüllen wir nicht nur eine zentrale Forderung des Runden Tisches. Wir leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“, so die Staatsministerin. „Denn Chancengerechtigkeit bedeutet immer auch einen Gewinn an Perspektiven und Potentialen und damit ein Mehr an künstlerischer, kultureller und medialer Vielfalt.“
Untersucht wurde die Situation von Frauen in Kultur und Medien in sechs ausgewählten europäischen Ländern: Frankreich, Italien, Niederlande, Polen, Schweden und Vereinigtes Königreich. Ziel war es, wirksame Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in diesen Ländern zu identifizieren und ihre Übertragbarkeit auf Deutschland zu prüfen. Die wissenschaftliche Leitung des Forschungsprojekts lag in den Händen von Prof. Dr. Helmut Anheier, Professor der Soziologie, Präsident der Hertie School of Governance.
Die Studie der Hertie School belegt, dass Deutschland in Sachen Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien bereits konkrete Erfolge vorweisen kann. So ist der Anteil weiblicher Führungskräfte beispielsweise in Bibliotheken und Museen deutlich gestiegen. Verbessert haben sich auch die Möglichkeiten, Kinder ganztägig betreuen zu lassen. Nachholbedarf zeigt sich nach wie vor unter anderem beim Frauenanteil an Führungspositionen in Rundfunkanstalten und Medienunternehmen sowie beim geschlechtsspezifischen Lohnunterschied.
Eine Kurzfassung der Studie ist bereits im September erschienen. Die Ergebnisse wird auch der neu gegründete Arbeitskreis „Geschlechtergerechtigkeit“ des Deutschen Kulturrats diskutieren, der seinerseits ein Ergebnis des Runden Tisches ist. Das Dokument kann unter folgendem Link in deutscher und englischer Sprache abgerufen werden:

Weitere Informationen:


Dienstag, 31. Oktober 2017

Kunststiftung Sachsen-Anhalt - Ausschreibung Projektförderungen 2018

Die Stiftung unterstützt künstlerische Vorhaben der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst, der künstlerischen Fotografie, der Literatur, der Musik, des Films, des Designs, der Architektur und der Medienkunst sowie interdisziplinäre Projekte. Förderanträge können von einzelnen Personen, Institutionen und Vereinen eingereicht werden. Gefragt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des Projekts.
Gewährt werden im Rahmen der Projektförderung:
  • Unterstützungen für künstlerische Einzelprojekte als Gesamtvorhaben
  • Projektbausteine wie Konzeptentwicklung oder unterstützende Marketingmaßnahmen
  • Publikationen (keine wissenschaftlichen Arbeiten)
  • Kunstankäufe u.a.
Gefördert werden Projekte, die in Sachsen-Anhalt initiiert werden und innerhalb des Bundeslandes sowie überregional oder international wirksam sind. Die Förderung erfolgt in der Regel durch eine Teilfinanzierung des Projekts. Die Kunststiftung kann eine Förderzusage bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten übernehmen. Vor einer Teilfinanzierung muss die Gesamtfinanzierung gesichert sein. Die Zusage der Kunststiftung dient auch als Empfehlung für weitere Akquisen. Da kleinere Projekte oft keine zusätzliche Finanzierung erreichen, können diese bei einem Finanzumfang von bis zu 5.000 Euro zu 100 Prozent gefördert werden. Filmproduktionen werden von der Kunststiftung ebenfalls mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert, so dass eine Aufnahme von Rückstellungen in den Finanzierungsplan nicht möglich ist.
Für Ankaufsvorhaben der zeitgenössischen Kunst können öffentlichen Institutionen Zuschüsse gewährt werden, sofern der Eigenanteil mindestens 1/3 der Gesamtsumme beträgt und sich noch eine weitere Institution oder Person an der Finanzierung beteiligt.
Publikationen unterstützt die Stiftung im Rahmen der Projektförderung mit einer Festbetragsfinanzierung. So werden Druck- und Herstellungskostenzuschüsse in der Bildenden und Angewandten Kunst in der Regel für Künstlerkataloge lebender Künstler mit einem Betrag von bis zu 5.000 Euro gefördert. Literarische Werke (keine Erstlingswerke) werden mit bis zu 2.000 Euro unterstützt. Im Bereich Musik kann eine Festbetragsförderung für Booklets und für Kopierkosten von CD’s in Höhe von 700 Euro betragt werden. Des Weiteren werden im Rahmen von Publikationsförderungen auch die Gestaltung von Websites mit einem Festbetrag von 2.000 Euro bezuschusst.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 22. November 2017.


Weitere Informationen:
http://www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/web/foerdermoeglichkeiten/projektfoerderungen/projektfoerderungen.html

Kunststiftung Sachsen-Anhalt - Ausschreibung Arbeitsstipendien 2018

Die Stiftung unterstützt künstlerische Vorhaben der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst, der künstlerischen Fotografie, der Literatur, der Musik, des Films, des Designs, der Architektur und der Medienkunst sowie interdisziplinäre Projekte. Gefragt sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des künstlerischen Vorhabens.
Arbeitsstipendien dienen der Förderung künstlerischer Einzelleistungen. Durch die Vergabe von Arbeitsstipendien soll insbesondere das konzentrierte Arbeiten an einem neuen Vorhaben ermöglicht werden. Das Stipendium kann auch für Arbeitsaufenthalte außerhalb des Wohnsitzes (In- und Ausland) genutzt werden.
Die Höhe des Stipendiums beträgt 1.000 Euro monatlich, die Förderung dauert in der Regel 3 oder 6 Monate und kann in begründeten Fällen auf 12 Monate verlängert werden. Ende der Bewerbungsfrist ist der 22. November 2017.

Mehr Informationen:

Ausschreibung Urbane Mobilität - Innovation Call 2018

Ihr seid gründungswillige Studenten, Start-ups oder Unternehmen aus den Bereichen Architektur, Design und Software/Games aus ganz Deutschland? Ihr habt innovative Lösungen entwickelt um urbane Mobilität zukunftsfähig zu gestalten? Dann seid ihr hier genau richtig! Her mit euren Ideen und Konzepten! Das Team sucht die innovativsten Lösungen für die Urbane Mobilität der Zukunft. Eine Idee für ein neues Produkt, eine Produktweiterentwicklung oder eine Geschäftsidee – alle Ideen sind gefragt. Wichtig ist, dass die Produkt- oder Geschäftsidee neuartig und noch nicht am Markt ist sowie einen Mehrwert für Unternehmen oder Kunden bzw. Nutzer darstellt.
Du bist Teil eines kreativen Unternehmens, hast bereits ein Start-up gegründet oder denkst darüber nach eines zu gründen? Das Team will deine innovative Lösung kennenlernen und helfen, deine Idee weiter zu qualifizieren und marktgängig zu machen. Zusammen mit Experten begleiten wir dich dabei, deine Idee zu verwirklichen und bieten dir spannende Kontakte in die Wirtschaft.
Eine Teilnahme am Innovation Call 2018 erfolgt online. Zur Teilnahme muss das Teilnahmeformular ausgefüllt und alle einzureichenden Unterlagen bis zum 22. Januar 2018, 24:00h hochgeladen werden.
Aus sämtlichen Einreichungen werden von einer Jury die max. sieben Besten je Kategorie -also vierzehn insgesamt – ausgewählt und zur Teilnahme am Innovation Lab eingeladen.
Der Innovation Day am 12. April 2018 ist das große Finale des branchenübergreifenden und -verbindenden Projekts. Die vier besten Ideengeber erhalten insgesamt ein Preisgeld von 9.000 €!

Weitere Informationen:
http://www.innovationsraum.ruhr/#themen

Kulturförderung 2018 - Neuregelungen zur Kulturförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Kulturschaffende, Träger und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern sollen die Kulturfördermittel des Landes künftig unter erleichterten Bedingungen erhalten. Das Land hat die entsprechende Richtlinie jetzt veröffentlicht. Die Regeln sind online auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Die Vereinfachungen gelten bereits für die Förderanträge für das Jahr 2018.
Die größten Vereinfachungen wird es bei Kulturprojekten mit einer Landesförderung in Höhe von bis zu 30.000 Euro geben. Sie soll als Festbetragsfinanzierung erfolgen. Soweit der Finanzierungsplan schlüssig und rechnerisch richtig ist, müssen bei der Beantragung von bis zu 30.000 Euro Landesmitteln keine begründenden Unterlagen zu den Einnahmen und Ausgaben mehr eingereicht werden. Der Finanzierungsplan muss also auch erst bei einer Antragssumme von mehr als 30.000 Euro durch die Kommune oder den Landkreis bestätigt werden, sofern diese sich an der Finanzierung des Projektes beteiligen.
Unabhängig vom Antragsvolumen entfällt für alle Antragstellerinnen und Antragssteller grundsätzlich die Vorlage der Stellungnahme der Kulturverwaltung. Erleichterungen gibt es zudem bei weiteren Regelungen, z. B. hinsichtlich des vorzeitigen Maßnahmebeginns, der Mitteilungspflichten und der Inventarisierungspflicht. Für öffentliche Bibliotheken gibt es Sonderregeln zur Medienbeschaffung.

Weitere Informationen:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=132681&processor=processor.sa.pressemitteilung

Saarland - Künstlerstipendien für Studienaufenthalte 2019

Saarländische Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik können sich ab sofort für Studienaufenthalte in der Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano Romano bei Rom, der Cité Internationale des Arts in Paris und dem Deutschen Studienzentrum in Venedig für das Jahr 2019 bewerben. 
Der Aufenthalt in der Villa Massimo beträgt ein Jahr, in der Casa Baldi drei, dem Deutschen Studienzentrum in Venedig zwei und in der Cité sechs Monate. Für die Aufenthalte in der Villa Massimo, der Casa Baldi und dem Deutschen Studienzentrum in Venedig können sich Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition) bewerben. Für den Studienaufenthalt in der Cité sind nur Bewerberinnen und Bewerber der Sparten Bildende Kunst, Architektur und Musik (Komposition, Interpretation) zugelassen.
Alle vier Stipendien sind als Spitzenförderung für Künstlerinnen und Künstler höchster Qualität gedacht. Bewerben können sich vorrangig jüngere, in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offene Künstlerinnen und Künstler, die ihren ersten Wohnsitz und Schaffensmittelpunkt im Saarland haben. Darüber hinaus müssen sie ihre künstlerische Ausbildung abgeschlossen und in ihrer Kunstsparte bereits Anerkennung erfahren haben sowie über Kenntnisse der französischen bzw. italienischen Sprache verfügen.
Die Stipendiaten der Villa Massimo, der Casa Baldi und des Deutschen Studienzentrums in Venedig erhalten ein Barstipendium des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Es beträgt für die Villa Massimo und die Casa Baldi monatlich 2.500 €, für das Studienzentrum in Venedig monatlich 1.500 €. Für den Aufenthalt in der Cité sieht das Saarland ein Barstipendium von monatlich 1.500 € vor.
Bewerbungsschluss für alle Stipendien ist der 15. Januar 2018.

Weitere Informationen.
https://www.saarland.de/SID-98974FAB-3311C93E/59844_229408.htm

Freitag, 27. Oktober 2017

Stadt Brühl - Ausschreibung Max Ernst-Stipendium 2018

Das Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl dient der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler, die sich noch in der Kunstausbildung befinden. Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert. Es wird zu gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft e.V. finanziert. Als stimmberechtigte Mitglieder gehören der Jury Künstler*innen, Kunsthistoriker*innen, eine Vertreterin/ein Vertreter der Max Ernst Gesellschaft e.V. sowie eine Vertreterin/ein Vertreter der Einwohnerschaft der Stadt Brühl und der Bürgermeister als Vertreter der Stadt Brühl an. Die Preisträgerin/der Preisträger erhält die Möglichkeit, ihre/seine Werke im Max Ernst Museum Brühl des LVR, Max Ernst-Allee 1, 50321 Brühl, auszustellen. Arbeiten sämtlicher Teilnehmer*innen aus der Endrunde sind beim „Blick hinter die Kulissen“ am Samstag/Sonntag, 13./14. Januar 2018 öffentlichkeitswirksam zu besichtigen. Der Tag der Verleihung ist Samstag, 7. April 2018. Einzureichen sind die Bewerbungen Bis zum 15. November 2017.

Weitere Informationen:

Karlsruhe - Ausschreibung Hanna-Nagel-Preis 2018 - Künstlerinnenförderung

Der Hanna-Nagel-Preis, gestiftet 1998 von den seiner­zei­ti­gen ­fünf Karlsruher Präsi­den­tin­nen, soll aus Anlass seines 20-jährigen Bestehens bereits im Frühjahr 2018 erneut an eine ­Bil­dende Künstlerin aus dem Regie­rungs­be­zirk Karlsruhe verge­ben wer­den. Der renom­mierte Preis erinnert zum einen an das künst­le­ri­sche ­Werk Hanna Nagels, einer bedeu­ten­den Vertre­te­rin der "Neuen Sach­lich­keit", zum anderen versteht er sich als Instrument der Künst­le­rin­nen­för­de­rung im Regie­rungs­be­zirk Karlsruhe. Auslo­ben­de ­sind die Karlsruher Präsi­den­tin­nen, die Stadt Karlsruhe sowie das Regie­rungs­prä­si­dium Karlsruhe. Die Preis­trä­ge­rin wird von einer Fachjury ermittelt, die Ver­lei­hung des Hanna-Nagel-Preises durch die Präsi­den­tin­nen er­folgt in der Städti­schen Galerie Karlsruhe im Mai 2018 im Rahmen der Europäi­schen Kulturtage Karlsruhe. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro, einer Ausstel­lung in der Städti­schen Galerie, einem ­be­glei­ten­den Katalo­g­heft sowie einem Ankauf durch das Re­gie­rungs­prä­si­dium Karlsruhe. Die Ausschreibung richtet sich an freischaffende bildende Künstlerinnen mit abgeschlossener Ausbildung an einer Kunsthochschule, einer Hochschule für Gestaltung oder mit einem vergleichbaren Studienabschluss. Auch die Mitgliedschaft in einem Berufsverband für bildende Künstlerinnen und Künstler berechtigt zur Teilnahme. Die Bewerberinnen müssen
- mindestens 40 Jahre alt sein und
- im Regierungsbezirk Karlsruhe wohnen und arbeiten.
Die Ausschreibung umfasst die Bereiche Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur. Der Wettbewerb gilt dem bisherigen künstlerischen Schaffen, nicht einer einzelnen Arbeit. Abgabeschluss der Bewerbungen ist Freitag, der 12. Januar 2018 (bei Zusendung per Post gilt das Datum des Poststempels).

Weitere Informationen:

NEXT LEVEL 2017 - Festival for Games 9. - 12.11. 2017 Düsseldorf

Ein Drittel aller Menschen in Deutschland spielt digital – in fast allen Altersklassen. Tendenz steigend. Doch wo geht die Reise hin, wo liegen die Potenziale hinter dem Horizont des Mainsteams? Welche Relevanz hat das Medium Game als Kulturgut und wo finden sich zukünftige Bildungs- und Vermarktungschancen? Welche kritischen und zündenden Ideen für morgen können künstlerische und spielerische Entwicklungen schon heute vermitteln?
Vom 9. bis 12. November 2017 geht´s in Düsseldorf wieder um die Zukunft der digitalen Spiele. Taucht mit uns ein in die virtuellen Spielwelten. Lasst uns das Thema digitale Spielekultur neu denken. Gemeinsam mit vielen Partnern lädt das NRW KULTURsekretariat alle Freunde, Fans, Fachleute und Kritiker der Games ein, sich themenübergreifend über ihre Potenziale in Kunst, Bildung und Wirtschaft zu informieren und intensiv auszutauschen. Und natürlich, viel zu spielen.

Weitere Informationen: https://www.next-level.org/


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Berlin - Ausschreibung für Hannah-Höch-Förderpreis 2018 startet

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats schreibt den Hannah-Höch-Förderpreis 2018 in Höhe von 38.000 Euro (10.000 Euro Preisgeld und 28.000 Euro für Katalog und Ausstellung) im Bereich Installation, Objektkunst, Bildhauerei aus.
Mit dem Förderpreis (der parallel und im Rahmen des Hannah-Höch-Preises verliehen wird) würdigt das Land Berlin das bisherige Lebenswerk einer professionell arbeitenden Berliner Künstlerin und unterstützt deren künstlerische Entwicklung in der Mitte der Karriere.
Für 2018 wird der Förderpreis in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin (Ausstellungsort ist die Nikolaikirche) ausgeschrieben.
Die Bewerbungsunterlagen liegen ab sofort in der Berliner Kulturverwaltung in der Brunnenstraße 188-190 aus und sind im Internet verfügbar unter https://fms.verwalt-berlin.de/egokuef/ unter Künstlerinnenprogramm.
Das elektronische Antragsformular und alle Anlagen können online an die Berliner Kulturverwaltung abgesendet werden. Eine zusätzliche Abgabe von Unterlagen in Papierform ist nicht notwendig.
Bewerbungsschluss ist der 9. Januar 2018 um 18.00 Uhr.

Weitere Informationen:
https://www.berlin.de/sen/kulteu/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.643093.php

Dienstag, 24. Oktober 2017

Ausschreibung Designwettbewerb für Gruß- und Glückwunschkarten 2017/18

Der Grußkartenverband avg zeichnet Entwürfe für Postkarten aus, die auf der Messe Paperworld präsentiert werden. Wie sieht sie aus – die Glückwunschkarte, die du schreibst und verschickst? Die Karte, mit der du jemandem Grüße übermittelst, gratulierst oder einem lieben Menschen einfach zwischendurch eine Freude machst? Zeig‘s uns! Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017.
Preise:
  • 1. Preis 1.500 Euro
  • 2. Preis 1.000 Euro
  • 3. Preis 500 Euro
Weitere Infos:

Ausschreibung DORTEX Design-Award 2018

Mitmachen kann jeder Handarbeits-Fan, der sich der Herausforderung stellt, eigene phantasievolle Entwürfe mit kreativen Techniken im Textilbereich selbst umzusetzen. Ganz gleich, ob mit Wolle gestrickt oder gehäkelt, mit Nadel und Faden geschneidert oder mit Stoff und Filz kunstvoll gefertigt! Wer nicht bereits Profi ist, kann sich bis zum 04. Februar 2018 für den DORTEX Design-Award bewerben. Prämiert werden die besten Kreativarbeiten in sechs Kategorien sowie der Sonderkategorie „Best Youngster“, dem Nachwuchs-Sonderpreis für Kreative unter 18 Jahren. Der DORTEX Design-Award wird in sechs Kategorien vergeben. Die Bewertung erfolgt durch eine unabhängige Fachjury. Bewerbung ist bis zum 04.Februar 2018 möglich. In sechs Kategorien wird je ein Gewinner / eine Gewinnerin mit einem Preisgeld von je 1.500 Euro ausgezeichnet:

6 Kategorien – dotiert mit je 1.500 Euro:
  • „Best of Nähen & Schneidern“ – Kreativ mit Nadel, Stoff und Faden: Mode, Kleidung, Accessoires (Kategorie für Amateure)
  • „Best of Kostümdesign“ – Kreative Outfits: Traditionell und Fantasy, bei denen die phantasievolle Weiterentwicklung des Kostüms im Vordergrund steht und nicht die reine Umsetzung (Kategorie für Amateure)
  • „Best of Stricken & Häkeln“ – Kreativ mit Wolle: Mode, Bekleidung, Accessoires (Kategorie für Amateure).
  • „Best of Textilkunst“ – Kreative textile Kunstwerke und Objekte: Stoff-Installationen, Quilt, Filz und Patchwork-Arbeiten, Stick-Kunst, Schmuck.
  • „Best of Mode-Design“ – Kreatives Design: Mode, Bekleidung (Kategorie für Auszubildende und Studenten im Bereich Mode-Design)
  • „Best of innovative Kreationen“ – Kreative neue Ideen: bedarfsorientierte Bekleidung, Accessoires, Handarbeiten (Kategorie für Amateure)
Sonderkategorie  – dotiert mit 1.000 Euro:
  • „Best Youngster“ – Nachwuchs-Sonderpreis für junge Kreative unter 18 Jahren.
Im Rahmen der Awardshow werden die Finalisten mit Ihren Kreationen am 14. März 2018 auf der Eventbühne der CREATIVA 2018  vorgestellt.

Weitere Informationen:

Eating Competition – Non Architectural Restaurants

The aim of the “Eating” competition is to develop a design proposal for the restaurant typology, intended as a place of preparation and consumption of food. It is asked to the participants to create innovative and unconventional projects on this theme, questioning the very basis of the notion of the restaurant.
While numerous top chefs have been reinventing the way food is prepared, fast food companies have revolutionized the way food is consumed and sold. In addition, food trucks and delivery services have been gaining more popularity every day, establishing a new intermediary step between the restaurant and the client.
With similar creative attitude, the participants are urged to create an artifact, merging considerable programmatic innovation and valuable design tools. The proposal can be a device, a piece of furniture, an interior design project, a pavilion, a building or an urban plan. The scale of intervention, program dimensions and location are not given and they can be arranged by the participants to better suit their project.
ELIGIBILITY: Non Architecture Competitions are open to all human beings, from every age and cultural background, working in groups or individually.
Non architecture competitions wants to be unconventional also in the way it rewards its participants. The winners will be in fact three, all equally important. In addition 9 honourable mentions will be awarded. Each one of the 3 jury members will select one winner and four honourable mentions.
Deadline and fee:
16 October-15 November 2017 – Early Registration (45 €) period
16 November -15 December 2017 – Regular Registration (60 €) period
16 December -27 December 2017 – Late Registration (75 €) period
15 December 2017 – Submission opened on our website
31 December 2017 – Submission Deadline (23.59 GMT+0)
19-24 January 2018 – Winners announcement
19 January 2018 – Call for Papers for the “Eating – Non Architectural Restaurants” book starts
1 May 2018 – The “Eating – Non Architectural Restaurants” book available

More infos:

INTERNATIONAL MOBILE GAMING AWARDS - GLOBAL EDITION CALL FOR ENTRIES

The IMGA is now the mobile gaming industry's leading showcase for groundbreaking innovations, displaying exceptional quality and new trends in mobile entertainment, whether the games are made for the iPhone, for Android Phones or other platforms. The IMGA has  opened their call for entries in the 2017 edition of their global gaming awards. Now in its 14th year, the IMGA invites all game makers – indie developers, studios, publishers, students and researchers - from all countries to enter their game. Participants have until December 31, 2017 to submit their entries.

More Infos:

Microsoft Dream.Build.Play 2017 Challenge - Calling all game makers

The Dream.Build.Play 2017 Challenge is pushing game makers to maximize their creativity and create experiences that engage gamers from across the world. This competition is open to all creators, working solo or in teams of up to seven. Create a Universal Windows Platform (UWP) game for one of the categories by December 31, 2017, and you’ll have a chance to win cash prizes and share your game with the world.

More infos:
https://developer.microsoft.com/en-us/windows/projects/campaigns/dream-build-play-challenge

Bessere Arbeitsbedingungen für KünstlerInnen am Theater

Für KünstlerInnen an deutschen Theatern gelten ab 1. April 2018 verbesserte Arbeitsbedingungen: Unter anderem wird der Schutz für schwangere Künstlerinnen deutlich gestärkt und die Mindestgage auf 2.000 Euro erhöht. Darauf einigten sich die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) mit dem Deutschen Bühnenverein als Arbeitgeberverband. Der Bühnenverein und die Künstlergewerkschaften verfolgen mit dieser Einigung das gemeinsame Ziel, die Arbeitsbedingungen an Theatern zu modernisieren und zu verbessern. „Ohne KünstlerInnen funktioniert kein Theater. Daher müssen wir gemeinsam mit Bundesländern und Kommunen, die die Theater finanzieren, für gute Arbeitsbedingungen sorgen", äußerten sich die Verhandlungspartner nach den Tarifverhandlungen. Die hier aufgeführten tariflichen Neuregelungen gelten nicht für Privattheater. 
Die neue Mindestgage nach dem Tarifvertrag NV Bühne gilt für Solo-KünstlerInnen und künstlerische BühnentechnikerInnen an Stadt- und Staatstheatern und Landesbühnen. Sie bedeutet eine Anhebung um gut 8 Prozent. Es ist die zweite Anhebung nach der bereits erfolgten Erhöhung der Mindestgage im Januar 2017. Auch eine Mindestgage für Gastverträge ist ab Oktober 2017 eingeführt worden.
BühnenkünstlerInnen an Theatern werden befristet beschäftigt. Diese befristeten Verträge müssen durch sogenannte Nichtverlängerungsmitteilungen beendet werden; ansonsten verlängert sich der Vertrag automatisch um eine Spielzeit. Bei anderen befristeten Verträgen hat eine Schwangerschaft keine Auswirkung auf die Länge des Vertrages, das Arbeitsverhältnis läuft ohne Kündigung einfach aus. Mit diesen drei Bausteinen ist den Sozialpartnern ein großer Schritt nach vorne gelungen.

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Soziales Europa - Unterstützung der Reform der Entsenderichtlinie

Auf der Tagung des Rates „Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz“ am 23. Oktober in Luxemburg haben die EU-Ministerinnen und -Minister für Beschäftigung und Soziales die europäische Säule sozialer Rechte einstimmig befürwortet und eine allgemeine Einigung zur Überarbeitung der Vorschriften über die Entsendung von Arbeitnehmern erzielt. Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, begrüßte die Entscheidung und erklärte: „Diese Ratstagung ist ein wichtiger Meilenstein für das soziale Europa. Die einstimmige Unterstützung für die europäische Säule sozialer Rechte zeigt, dass alle Mitgliedstaaten sich angesichts solcher Herausforderungen wie der Alterung der Gesellschaft, der Globalisierung und der Digitalisierung für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in der ganzen Union einsetzen. Die politische Einigung über die Arbeitnehmer-Entsendung bekräftigt den zentralen Grundsatz der Kommission der „gleichen Entlohnung für gleiche Arbeit am gleichen Ort“, den Präsident Juncker in seiner Rede zur Lage der Union 2015 und seinen Politischen Leitlinien gefordert hatte. Danach werden entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich den gleichen Vorschriften für Entlohnung und Arbeitsbedingungen unterliegen wie die Arbeitskräfte am Ort der Entsendung.
Die in der letzten Woche erzielte Einigung im Beschäftigungsausschuss des Europäischen Parlaments und die heutige Zustimmung des Rates zeigen den klaren politischen Willen aller Akteure, für einen gerechteren europäischen Arbeitsmarkt und eine bessere Durchsetzbarkeit seiner Regeln zu sorgen. Die Kommission dankt dem estnischen Ratsvorsitz für seine hervorragende Arbeit in dieser Sache. Sie fordert jetzt das Parlament und den Rat auf, die sich nun bietende Chance zu nutzen und die Beratungen mit der Kommission rasch fortzusetzen, um eine endgültige Einigung herbeizuführen und den Vorschlag formal anzunehmen.

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Europaparlament stimmt für Ende des Herbizids Glyphosat bis 2022

Heute hat das Europaparlament für ein Auslaufen der Zulassung des Herbizids Glyphosat bis 2022 gestimmt. Morgen treffen sich die Vertreter der nationalen Regierungen im Ständigen Ausschuss, um über die Neuzulassung von Glyphosat zu beraten. Dazu sagt der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:
"Es ist ein Erfolg der Zivilgesellschaft, dass das Ende von Glyphosat in Sicht ist. Wir wollen eine Landwirtschaft, die gesund für den Menschen und die Umwelt ist. Auch wenn wir uns ein früheres Ende als 2022 der Glyphosat-Zulassung gewünscht hätten, ist es entscheidend, dass Glyphosat mittelfristig vom Acker kommt. Es wäre ein Skandal, wenn die Regierungen die Zulassung von Glyphosat trotzdem für zehn Jahre verlängern würden. Die Regierungen dürfen den Widerstand der Bürger und des Parlaments nicht torpedieren. Wenn die Bundesregierung ihrer Verantwortung für Gesundheit und Umwelt nachkommen will, muss sie die Verlängerung ablehnen. Mit einer Enthaltung der Bundesregierung könnten sich die Glyphosat-Befürworter in der EU durchsetzen. Deutschland sollte gegen Glyphosat stimmen, um die Verlängerung nicht indirekt zu ermöglichen. Stimmt die geschäftsführende Bundesregierung zu, wäre das auch ein Vertrauensbruch für die Sondierungen. Wir Grüne wollen das Pflanzengift vom Acker nehmen. Nur eine gylphosatfreie Landwirtschaft kann im Einklang mit menschlicher Gesundheit und Schutz der Umwelt funktionieren."

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