Glück

Mittwoch, 26. Juli 2017

Sven Giegold - Kartellvorwürfe gegen Automobilkonzerne Testfall für den Rechtsstaat

Zur Zuspitzung des Dieselskandals durch neue Kartellvorwürfe sagt der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, Sven Giegold:

"Die Skandale der deutschen Automobilkonzerne sind ein Testfall für den Rechtsstaat. Wie bei der Bankenkrise drohen Haftung und Verantwortung auseinander zu fallen. Das staatliche Versagen bei der Bankenkrise darf sich im Automobilsektor nicht wiederholen. Die Politik muss das marktwirtschaftliche Haftungsprinzip durchsetzen, statt Verbraucher und Steuerzahler die Zeche zu überlassen. Die Justiz muss die Verantwortlichen ermitteln und verurteilen. Jetzt gilt es, das Primat des Gemeinwohls gegenüber mächtigen Sonderinteressen zu verteidigen.
Alle Vorwürfe müssen transparent aufgeklärt werden. Bundesregierung und Städte müssen die europarechtlichen Grenzwerte für saubere Luft konsequent durchsetzen, um weitere vermeidbare Todesfälle zu verhindern. Auch Bewohner von Innenstädten haben ein Recht auf saubere Atemluft. Die Bundesregierung muss auf die Nachrüstung aller Autos dringen, sodass sie die gesetzlichen Bestimmungen unter realen Bedingungen einhalten. Die Kosten müssen die Hersteller tragen und nicht die Verbraucher als Geschädigte schlechter Luft und von Kartellabsprachen.
Der Staat darf nicht schon wieder vor einem vermeintlich systemrelevanten Wirtschaftssektor kuschen. Die Mobilitätswirtschaft ist für Deutschland wichtig. Sie wird aber nur zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen, wenn der Staat jetzt konsequent die Weichen Richtung Zukunft stellt."

Weitere Informationen:
 http://www.sven-giegold.de/2017/dieselkartell-testfall-fuer-den-rechtsstaat/

Berlin - Ausschreibung Projektförderungen für Literaturvorhaben im Jahr 2018

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergibt auch im Jahr 2018 Mittel für Literaturprojekte. Gefördert werden in Berlin stattfindende literarische Vorhaben, die sich durch innovative Ansätze und eine einfallsreiche Präsentation bei der Vermittlung belletristischer Gegenwartsliteratur auszeichnen. Bewerben können sich in Berlin ansässige Literaturvermittler, Vereine, Organisationen und Initiativen von Autorinnen und Autoren.
Die Mittelvergabe steht unter dem Vorbehalt zur Verfügung stehender Mittel.
Für ein Projekt können bis zu 10.000 € beantragt werden.
Eine unabhängige Jury entscheidet bis Ende des Jahres über die Vergabe der Projektmittel.
Bewerbungsschluss ist in diesem Jahr der 5. Oktober 2017 (Poststempel bei ausnahmsweiser Papierbewerbung).
Hinweis: Online-Anträge müssen am 05.10.2017 bis spätestens 18 Uhr an die Senatsverwaltung für Kultur und Europa abgeschickt sein.

Weitere Informationen:

Berlin - Kulturaustauschstipendium Comic/Graphic Novel in Paris

Kulturaustauschstipendien des Landes Berlin - Comic/Graphic Novel: Paris

  • 1 Stipendium à 6 Monate – November 2018 bis Ende April 2019

Zielgruppe / Ziele der Förderung
Das Stipendium ist für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern bestimmt. Der Auslandsaufenthalt soll ihnen ermöglichen, Verständnis und Kenntnis der Kultur des Gastlandes zu erwerben, Entwicklungen der Szene vor Ort zu studieren, Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen, Anregungen zu gewinnen und vor Ort ein künstlerisches Projekt zu realisieren. Hierfür stellt die ausländische Partnerinstitution eine Atelierwohnung zur regelmäßigen Aufnahme Berliner Künstlerinnen und Künstlern bereit.
 
Voraussetzungen
  • Die Künstlerinnen und Künstler sind durch ihre künstlerische Arbeit ausgewiesen und belegen dies mit entsprechenden Arbeitsproben.
  • Während des Auslandsaufenthalts besteht Präsenzpflicht vor Ort.
  • Die Bewerberinnen und Bewerber leben und arbeiten in Berlin.
  • Die Künstlerinnen und Künstler sind an keiner Hochschule immatrikuliert.
  • Ehemalige Kulturaustauschstipendiaten, deren Auslandsaufenthalt vor zwei Jahren endete, können sich erneut bewerben.
  •    
Umfang der Förderung
Das Stipendium beträgt monatlich 2.500 € pauschal und mietfreie Nutzung der Atelierwohnung im Ausland.
Während des Auslandsaufenthaltes betreut die Partnerinstitution (Cité International des Arts) die Berliner Künstlerinnen und Künstler und vermitteln auf Anfrage Kontakte zur lokalen Szene. Auch die Goethe-Institute stehen als Kontakt zur Verfügung. Die von der Partnerinstitution organisierten Veranstaltungen (offene Ateliers, Ausstellungen, Künstlergespräche) bieten den Berliner Künstlerinnen und Künstlern Gelegenheit, ihre Arbeit vor internationalem Publikum zu präsentieren.

Bewerbungsschluss ist der 22. September 2017 um 18:00 Uhr.

Weitere Informationen:
https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/internationaler-kulturaustausch/artikel.608037.php

Goethe-Institut residency grant 2018 at Skaftfell Iceland

In partnership with the Goethe-Institut Dänemark, Skaftfell – Center for Visual Art is able to offer a grant for one artist for a two-month residency in 2018.
The residency program at Skaftfell aims to create and nurture an environment for inspiration, focus, and experiment. The art center, est. 1998, is based in the small fjord town of Seyðisfjörður, East Iceland. With a population of around 650, the center ́s key role has been to present and encourage the development of contemporary art. The center is a meeting point for artists and locals through exhibitions and events as well as running an international residency and education program.
The Skaftfell residencies are self-directed and provide, space, time and solitude for research and/or for the production of work. The program is best suited for visual artists but artists with interdisciplinary practices and curators are also welcome to apply.
Opportunities the artists-in-residence can participate in include: artist talks, open studios, workshops for the local community and for primary school children and the Skaftfell educational program. Artists-in-residence may also propose an exhibition in Seyðisfjörður in conclusion to their stay.

The Goethe-Institut residency grant includes
  • Travel costs up to 650 EUR for international and domestic travel to Seyðisfjörður. Collectable after booking.
  • Monthly allowance of 1000 EUR per month.
  • Fully covered residency fee.
  • Production costs up to 350 EUR.
Eligibility
German artists, and international artists who are permanently based in Germany with a strong and continuous involvement in the German art scene, are eligible to apply.
Application deadline: Sept 15, 2017

More information:

Freitag, 21. Juli 2017

Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung - Ausschreibung Nordhäuser Grafikpreis

Die Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung verleiht im Jahr 2017 zum 10. Mal den mit 1.500 € dotierten Nordhäuser Grafikpreis. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer Verkaufsausstellung, die am 18. November 2017 im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen eröffnet wird und in der neben dem Preisträger/in 8 weitere ausgewählte Künstler/Innen teilnehmen. Die Kreissparkasse Nordhausen vergibt zusätzlich einen mit 1000 € dotierten Förderpreis. Am Wettbewerb können sich alle Künstlerinnen und Künstler beteiligen, die im Bereich künstlerische Grafik arbeiten (Radierung, Zeichnung, Holzschnitt, Serigrafie, etc.), in Thüringen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und  Sachsen leben oder in einer engeren Beziehung zu Nordhausen stehen. Für die Vorauswahl werden die Bewerber gebeten,  bis  30.  Juli  2017,  die  üblichen Bewerbungsunterlagen (Vita, Ausbildungswerdegang, Ausstellungen, Preise o.ä.) sowie eine CD-Rom mit 5 Bildern ihrer Werke als jpg-Datei einzureichen.

Weitere Informationen:
http://www.nordhausen.de/_daten/mm_objekte/2017/03/13338_0324_20515989.pdf

"Open Call" für experimentell-künstlerische Formate im transmedialen Raum 2017

ORF III, das Bundeskanzleramt Österreich und ARTE Creative laden Kunst- und Filmschaffende zum "Open Call" für experimentell-künstlerische Formate im transmedialen Raum. Gemeinsam mit der Akademie der bildenden Künste Wien und dem Wissenstransferzentrum werden die ausgewählten Kunstschaffenden im Rahmen ihrer Projektarbeit durch Workshops unterstützt und begleitet.
Die Förderung richtet sich auf eine filmische und künstlerische Auseinandersetzung mit den neuen Medien. Gefördert werden cross- bzw. transmediale Werke aus den Bereichen
  • Webserien und experimentelle Fernsehformate,
  • serielle fiktionale und dokumentarische Formate und
  • Crowdsourcing-Projekte.
Nicht gefördert werden Diskussionsforen und Vertriebsplattformen.
Der Call richtet sich primär an Nachwuchskünstlerinnen und -künstler und wird im deutschsprachigen Raum ausgeschrieben. Insgesamt wird je Projekt ein Produktionsbudget in Höhe von 12.000 Euro zur Verfügung gestellt. Darin enthalten ist das Honorar der Kunstschaffenden. Die Finanzierung der Projekte erfolgt in zwei Schritten: Das Bundeskanzleramt fördert die Konzeptentwicklung mit 6.000 Euro pro Projekt, ORF III stellt eine Summe von 6.000 Euro für die Umsetzung.
Konzepte können ab sofort und noch bis 13. Oktober 2017 eingereicht werden. Die Juryentscheidungen werden bis November 2017 bekanntgegeben.

Weitere Informationen:

Sonntag, 16. Juli 2017

6. HochdruckGrafik-Symposium 2017 21.08. bis 16.09.2017 Ausschreibung

Die Druckwerkstatt „carpeplumbum“ lädt gemeinsam mit dem BUND BILDENDER KÜNSTLER  LEIPZIG e.V. insgesamt vier bildende Künstlerinnen zum 6. HochdruckGrafik-Symposium ein.  Bewerben können sich bildende Künstlerinnen und BuchkünstlerInnen mit dem Arbeitsschwerpunkt bzw. Interesse am Hochdruck. Erfahrungen mit diesen Techniken sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Eine Ideenskizze wäre sinnvoll. Bewerbungen von Studierenden können nicht  berücksichtigt werden. Die Bewerbung erfolgt nur per E-Mail (PDF mit Lebenslauf, Arbeitsproben) bis zum 31.07.2017an info@bbkl.org. Eine Jury wird über die Auswahl der Teilnehmerinnen entscheiden. Diese werden umgehend benachrichtigt.

Weitere Informationen:

Black and White International Photo Contest 2017 - Call for submissions

INTERNATIONAL PHOTO CONTEST ENTIRELY DEDICATED to BLACK and WHITE PHOTOGRAPHY
Candidates are called to enter their images in ANALOGUE or in DIGITAL format. Digital pictures will not necessarily have to be shot with cameras (as also pictures shot with any digital device will be accepted).
ROME will be both the departure and the arrival of the context as the first prize winners of Black and White International Photo Contest 2016 will be awarded trip and/or accommodation in the city.
Through the use of photography’s universal language the Black and White International Photo Contest Award Rome aims to promote the dialogue among different cultures and people.
Furthermore the goal is to enhance on a large scale the divulgation and rediscovery of black and white art, a source of beauty and evocative power able to give immortality to images and to express every day life intensity and Feelings.

The Competition is open for online submissions only (the Submissions), through the Competition Online Registration form available after completing payment  on Entry Fee page  Submissions will be accepted until 24:00 on 30th July 2017, Italy local time. No Submissions made after the closing time will be accepted. Should the number of entries not reach 400 the competition will be cancelled and entry fees reimbursed. Participants must be individuals aged eighteen (18) years and over at the time of their Submission(s). You hereby certify that you are eighteen (18) years old or older at the date of submitting your Photo(s) to the Competition. You further understand and agree that rules will automatically and without further notice discard any Photo(s) that are found to be submitted by a Participant that is below eighteen (18) years old at the time of its Submission.

Entry fees: 15 € - 50 €

More information:
http://www.blackandwhiteaward.com/

Ausschreibung Sokol-Preis für digitale Karikatur, kritische Zeichenkunst und Satire

Weltweit arbeiten immer mehr Künstler/innen mit digitaler Technik. Auch Karikaturen und Cartoons werden, neben den traditionellen Techniken wie Bleistift, Tusche oder Acryl, mittels Computer gezeichnet, digital koloriert und publiziert. Der SOKOL fördert diese künstlerische Entwicklung mit einem innovativen und zukunftsorientierten Preis. Der SOKOL wird alle 5 Jahre über unsere digitalen Kanäle ausgeschrieben und im Folgejahr verliehen. Die Arbeiten qualifizierter Künstler/innen werden nach zeichnerischer Qualität, politischem und innovativem Geist, wie auch medialer Umsetzung bewertet und diskutiert. Der Preis wird ab dem Jahr 2017 alle fünf Jahre vor allem über digitale Kanäle und Social Media international ausgeschrieben und im Folgejahr verliehen. Er richtet sich weltweit an Zeichnerinnen und Zeichner, die ihre digitalen und traditionell gezeichneten Karikaturen im musealen und wissenschaftlichen Kontext präsentieren möchten. Teilnehmen können Künstler/innen, Studierende und Absolvent/innen einer künstlerischen oder grafischen Ausbildung sowie künstlerisch tätige Personen aus dem In- und Ausland ab der Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Wahl des Themas bleibt der Künstlerin oder dem Künstler überlassen.

Einreichfrist: Beginnt am 29. 3. 2017 und endet am 1. 1. 2018, 20 Uhr (MEZ).

Preis: Es werden an nationale und internationale Gewinner/innen Preise im Wert von über 30.000 EUR vergeben. Sie teilen sich wie folgt auf:
EUR 11.000 – Sokol-Preis für digitale Karikatur (Hauptpreis) für digitale Einreichungen 
EUR   4.000 – Sokol-Förderpreis für digitale Einreichungen 
EUR   1.300 – 2 x AIR-ARTIST IN RESIDENCE Stipendien* für digitale Einreichungen 
EUR 11.000 – Sokol-Würdigungspreis für besondere Leistungen oder Lebenswerk –   digitale und traditionelle Einreichungen

Weitere Informationen:

Samstag, 15. Juli 2017

Ausschreibung Kavalierhaus-Stipendium 2018/2019 Langenargen

Seit 1997 bietet Langenargen Künstlerinnen und Künstlern der Sparte Bildende Kunst Wohn- und Arbeitsplatzmöglichkeiten im direkt am Bodensee gelegenen denkmalgeschützten Kavalierhaus (Baujahr 1866) in Langenargen. Es wird ein 3-monatiges Stipendium in der Zeit vom 1. April bis 30. Juni 2018 und 1. April bis 30. Juni 2019 vergeben.

Zum Stipendium gehören
a) kostenloser Aufenthalt in einem Appartement im Kavalierhaus (1866) mit Atelier, Schlafraum, Küche, Bad, WC, Abstellraum, insgesamt ca. 45 qm, direkt am Bodenseeufer (Haustiere nicht erlaubt).
b) Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von monatlich 770 Euro.
c) einmaliger Materialkostenzuschuss in Höhe von 250 Euro.
d) in der letzten Aufenthaltswoche eine Ausstellung, um die entstandenen Arbeiten zu präsentieren.

Verbunden mit dem Stipendium sind Residenzpflicht, Durchführung einer Ausstellung in der letzten Woche des Stipendiums, Überlassung eines Werkes an die städtische Sammlung.

Die Bewerber müssen ihren Wohnsitz in Deutschland, West-Österreich, der Nord- oder Ostschweiz, Liechtenstein oder in der französischen Partnergemeinde Bois-le-Roi bzw. der italienischen Partnergemeinde Noli haben. Der Wohnsitz muss anhand einer aktuellen Meldebescheinigung nachgewiesen werden. Eigenbewerbung mit Lebenslauf, Darstellung des künstlerischen Werdegangs, Fotos der Arbeiten und/oder Kataloge, Beschreibung des künstlerischen Arbeitsvorhabens ist erwünscht. Das Ende der Einreichungsfrist für ein Stipendium in 2018 und 2019 ist für den 01. September 2017 (Posteingang im Amt für Tourismus, Kultur und Marketing) festgelegt.

Weitere Informationen:
http://www.langenargen.de/,Lde/Home/Gemeinde+Langenargen/ausschreibung+kavalierhaus-stipendium+2018_2019.html

Österreich - Ausschreibung Staatsstipendien für musikalische Kompositionen 2018

Das Bundeskanzleramt schreibt für das Kalenderjahr 2018 Staatsstipendien für musikalische Kompositionen aus. Diese sollen auf Empfehlung einer unabhängigen Jury bis zu 10 Personen zuerkannt werden, die mit der Musiktradition und der aktuellen musikalischen Entwicklung in Österreich seit Jahren in engem Zusammenhang stehen, ein abgeschlossenes Musikstudium vorweisen können oder seit Jahren hauptberuflich als Musikschaffende tätig sind. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben. Die Stipendien sollen die ausgewählten Personen in die Lage versetzen, sich während der Laufzeit des Stipendiums in erhöhtem Maß ihrer künstlerischen Entwicklung zu widmen. Die Laufzeit jedes der mit 1 300 Euro monatlich dotierten Stipendien beträgt ein Jahr. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind ab sofort bis spätestens 15. September 2017 einzureichen.

Weitere Informationen:

Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn - Ausschreibung eines Ateliers 2018

Die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn der Sparkasse Holstein vergibt zum 1. Januar 2018 eines von drei Ateliers im idyllisch gelegenen Atelierhaus Trittau, Am Mühlenteich 3a, 22946 Trittau. Die Vergabe erfolgt für die Dauer von drei Jahren. Die Atelierräume werden den Künstlern mietfrei überlassen, für die Nutzung sind nur anteilige Betriebskosten zu zahlen. Vergeben wird das Atelier Nr. 2 mit der Größe von ca. 27 qm. Weitere Einzelheiten sind dem Grundriss zu entnehmen. Die Ausschreibung richtet sich an Künstlerinnen bzw. Künstler aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2017.

Weitere Informationen:
http://www.stiftungen-sparkasse-holstein.de/was-wir-tun/atelierhaus-trittau/ausschreibung-2018/

PEN-Zentrum Deutschland - Ausschreibung Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018

Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018 aus. Er wird an eine/n Lyriker/in für Gedichte von hoher ästhetischer Qualität verliehen und ist mit € 4.000 dotiert. Stifter des Preises ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden sowie von Büchern in hessischer Mundart, die er teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustrierte, einen Namen gemacht hat. Kurt Sigel ist seit 1974 Mitglied im deutschen PEN. Einsendeschluss für den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018 ist der 1. Oktober 2017.

Mehr Informationen:
http://www.pen-deutschland.de/de/2017/07/04/deutscher-pen-schreibt-lyrikpreis-aus-2/

Sonntag, 9. Juli 2017

Kunstprojekt der Sparkasse Passau - Ausschreibung Junge Kunst 2018

Ziel dieses Projektes ist es, auf die junge Kunstszene der drei aneinander grenzenden Länder durch Ausstellung und Dokumentation aufmerksam zu machen und den Künstlerinnen und Künstlern damit den Einstieg in das Kunstgeschehen zu ermöglichen. Es werden in erster Linie jene Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die im renommierten Kunstbetrieb noch kaum Fuß gefasst haben. Um teilnehmen zu können, muss das Atelier oder der Wohnort des Künstlers / der Künstlerin in Niederbayern, Südböhmen oder Oberösterreich liegen bzw. ein nachweislicher Bezug zu den Regionen vorhanden sein. Die Teilnahmebedingungen sehen keine Altersbeschränkung vor. Die Unterlagen sind bis zum 10.2.2018 beim Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern einzureichen.

Weitere Informationen:
https://www.sparkasse-passau.de/de/home/ihre-sparkasse/junge-kunst.html?n=true

Bundeshaushalt 2018 - Mehr Geld für Kultur und Medien

Der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, ist es in den Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2018 gelungen, für ihr Budget eine erhebliche Steigerung in Höhe von 312 Millionen Euro für kulturelle Institutionen und Projekte zu erreichen. Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2018, der heute vom Kabinett verabschiedet wurde, sieht damit insgesamt rund 1,67 Milliarden Euro für den Kulturetat vor. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Regierungsentwurf des Vorjahres um 23 Prozent. Seit dem Amtsantritt von Kulturstaatsministerin Grütters im Jahr 2013 hat sich der Haushalt damit um rund 460 Millionen Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung in dieser Legislaturperiode um gut 38 Prozent. Seit dem Amtsantritt von Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2005 stieg der Kulturetat um fast 60 Prozent.
Monika Grütters erklärte: „Die erneute Etatsteigerung ist ein großartiges Signal: Sie unterstreicht den gesamtgesellschaftlichen Wert der Kultur, denn Kunst und Kultur sind heute als Brückenbauer mehr denn je gefragt. Wir stärken damit die für Deutschland typische kulturelle Vielfalt und setzen abermals ein deutliches Zeichen für diesen wichtigen Aspekt unserer nationalen Identität. Künstler und Kreative werden davon ebenso profitieren wie etablierte Kultureinrichtungen.
• So werden wir mit 75 Millionen Euro einen zusätzlichen Anreiz für große internationale und nationale Filmproduktionen setzen und den Filmstandort Deutschland noch attraktiver machen. Die Gesamtsumme für den Deutschen Filmförderfonds wird sich danach im Jahr 2018 voraussichtlich auf insgesamt 125 Millionen Euro belaufen. Auch die bereits ab dem Haushaltsjahr 2016 erfolgte Erhöhung der kulturellen Filmförderung in meinem Haushalt um 15 Millionen Euro soll 2018 fortgesetzt werden.
• Zur weiteren Stärkung des Kulturgutschutzes in Deutschland, den wir mit dem neuen Kulturgutschutzgesetz 2016 auf eine zeitgemäße Grundlage gestellt haben, sind 7,5 Millionen Euro für den Ankauf national wertvollen Kulturguts vorgesehen; insgesamt stehen dann 10 Millionen Euro hierfür zur Verfügung.“
• Mehr Geld gibt es auch für die Deutsche Welle. Der Auslandssender wird 25,7 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Damit können unter anderem die Stärkung des Angebots für Russland und die Ukraine, des arabisch- und türkischsprachigen Angebots sowie die aktuellen Programme für Flüchtlinge fortgesetzt werden.
• Ein strukturelles Zeichen setzt der Bund auch mit der Aufnahme der Zuschüsse, die im neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag vereinbart wurden – diesmal mit einem starken Akzent in der Musik. So wird der Bund die Berliner Philharmoniker mit
7,5 Millionen Euro fördern, aber auch einen Beitrag von
10 Millionen Euro zur erstrangigen musikalisch-künstlerischen Arbeit an den Berliner Opern leisten. Die mehr als fünfzigprozentige Aufstockung des Hauptstadtkulturfonds auf -15 Millionen Euro schafft die Grundlage, eine Vielzahl an innovativen Einzelprojekten und Veranstaltungen fördern zu können, insbesondere Projekte der freien Szene.
Im Rahmen der Umsetzung des Hauptstadtfinanzierungsvertrags wird zudem der Bund das Land Berlin von Betriebs- und Programmkosten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Humboldt Forum entlasten; hierfür sieht der Regierungsentwurf 2,3 Millionen Euro vor.
• Mit dem neuen „Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus“ werden gerade auch Kultur und Medien ihren eigenen und unabdingbaren Beitrag leisten. Hierfür werden im Kulturhaushalt 6,5 Millionen Euro neu zur Verfügung stehen. Daraus sollen Initiativen zur kulturellen Integration sowie zur Prävention im Netz durch Stärkung der Medienkompetenz gefördert werden.
• Im Filmbereich werden die Mittel zur schrittweisen Digitalisierung des deutschen Filmerbes im kommenden Jahr um 2,3 auf nun 3,3 Millionen Euro erhöht. Die Länder sind hier aufgefordert, sich ebenfalls in gleicher Höhe zu beteiligen.
• Für notwendige Sanierungsmaßnahmen beim von der Deutschen Schillergesellschaft getragenen Deutschen Literaturarchiv Marbach konnten 850.000 Euro bereitgestellt werden.
• Für die Barenboim-Said-Akademie in Berlin, die 2016 in die dauerhafte Förderung aufgenommen wurde, ist eine Erhöhung um knapp 1,4 auf nun 6,9 Millionen Euro vorgesehen.
Der erste Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2018 steht unter dem Vorbehalt der weiteren Haushaltsaufstellung, insbesondere des parlamentarischen Haushaltsverfahrens, das erst nach der Bundestagswahl im Herbst stattfinden wird.

Weitere Informationen:

Für Verlage - Kalenderpreis der Frankfurter Buchmesse 2017

Die besten Kalender 2018 gesucht: Die Interessengruppe (IG) Kalender im Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergibt in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr erstmals den „Kalenderpreis der Frankfurter Buchmesse“. Ausgezeichnet werden Kaufkalender in sechs Kategorien. Bis zum 25. Juli 2017 können Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Titel, die sie in der Kalendergalerie auf der Frankfurter Buchmesse ausstellen, für den Preis einreichen. Die Sieger-Kalender werden auf der Frankfurter Buchmesse verkündet.
Der Kalenderpreis wird in sechs Kategorien vergeben:
  • Bestes Fotokonzept
  • Bestes Grafikkonzept
  • Beste Ausstattung
  • Bester Kalender mit Nutzwertkalendarium
  • Beste innovative Idee
  • Bestes inhaltliches Konzept
Die Auszeichnungen sind nicht dotiert. Alle ausgezeichneten Kalender können von den Verlagen mit einem Aufkleber „Kalenderpreis der Frankfurter Buchmesse 2017“ versehen werden. Den Verlagen wird dazu eine Druckvorlage zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen:
https://www.boersenverein.de/de/portal/Presse/158382?presse_id=1344772

Rheinland Pfalz Designpreis Produktdesign 2017 – Bewerbungsfrist verlängert

Unternehmen, Designer oder Studierende können ihre Produkte, Konzepte und Dienstleistungen für den Designpreis des Landes einreichen, in diesem Jahr zur Vorauswahl erstmalig online über die Plattform www.designpreis-rlp.submit.to. Neue Bewerbungsfrist ist der 17. Juli 2017. Mit der Ausschreibung für Produktdesign prämiert das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau alle zwei Jahre herausragend gestaltete Serienprodukte der Industrie und des Handwerks. Die Handwerkskammer Koblenz führt in Kooperation mit descom – Designforum Rheinland-Pfalz das Wettbewerbsverfahren sowie die Preisverleihung mit Ausstellung und Publikation durch. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen sowie Designerinnen/Designer und Designbüros, wobei entweder der Auftragnehmer oder der Auftraggeber in Rheinland-Pfalz ansässig sein muss.

Weitere Informationen:

Hamburg - Ausschreibung Burkhard-Vernunft-Stipendium 2017

Die Familie des 2016 verstorbenen Künstlers Burkhard Vernunft hat in seinem Sinne im ehemaligen Wohnhaus und Atelier des Künstlers im ligurischen Torria eine Residenz für Künstler und Schriftsteller eingerichtet. Das Burkhard-Vernunft-Stipendium wird im Gedenken an den Hamburger Maler 2017 erstmals vergeben. Ausgeschrieben wird ein Arbeitsaufenthalt im Oktober.
Die Künstlerresidenz besteht aus einem Wohnhaus und einem Ateliergebäude und befindet sich in dem 150-Einwohner-Ort Torria in Ligurien, umgeben von Olivenhainen und Wäldern. Sanremo liegt rund eine halbe Autostunde entfernt.
Bewerberinnen und Bewerber für das Arbeitsstipendium sollen in Hamburg leben, ihr Studium abgeschlossen haben, als professionelle Schriftsteller oder Künstler tätig sein und entsprechende Referenzen vorweisen. Die Behörde für Kultur und Medien zahlt die Mieten sowie zusätzlich pauschal 1.000 Euro Aufwandspauschale an die Stipendiaten. An-  und Abreise müssen selbst organisiert und finanziert werden. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2017.

Weitere Informationen:
http://www.hamburg.de/bkm/9075224/burkhard-vernunft-stipendium

Samstag, 8. Juli 2017

Ausschreibung Ottersberger Förderpreis für bildende Kunst 2017

Für 2017 wird vom Flecken Ottersberg zum sechsten Mal ein Kunstpreis für alle Sparten der zeitgenössischen Kunst ausgeschrieben. Zusätzlich wird in diesem Jahr ein Nachwuchsförderpreis für Studierende der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg ausgelobt.
Am Hauptpreis teilnehmen können alle professionellen Künstler/innen, die ihren Wohnsitz in der Metropolregion Bremen-Oldenburg oder dem Landkreis Rotenburg haben oder dort geboren sind. Studierende der Hochschulen können sich ab dem 4. Semester beteiligen. Der Preis wird für besondere Leistungen vergeben. Er ist mit 4.000 € dotiert. Der/die Preisträger/in erhält darüber hinaus in 2018 eine Einzelausstellung.
Der Nachwuchsförderpreis wird von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung gestiftet und wird in diesem Jahr anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg erstmalig vergeben. Bewerben können sich alle Studierenden der Hochschule. Der Preis ist für alle Sparten der zeitgenössischen Kunst ausgeschrieben. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert. Der/die Preisträger/in erhält darüber hinaus in 2018 eine Einzelausstellung.
Bewerbungsschluss ist der 18.September 2017.

Weitere Informationen:
http://kunstpreis.flecken-ottersberg.de/ausschreibung

Goethe-Institut Ljubljana - Ausschreibung Residenzprogramm Literatur 2017

Das Goethe-Institut Ljubljana führt 2017 in Zusammenarbeit mit dem Verlag Goga ein Residenzprogramm durch. Das Programm richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bereich Literatur. Der einmonatige Aufenthalt wird für die Weiterentwicklung eigener literarischen Projekte genutzt. Den ResidenzteilnehmerInnen soll ermöglicht werden, literarisch zu arbeiten, die slowenische Literaturszene sowie das Kulturleben Sloweniens kennen zu lernen und ihr Schaffen dem Publikum in Slowenien vorzustellen. Es wird erwartet, sich im Rahmen von Lesungen in Novo mesto und Ljubljana dem lokalen Publikum vorzustellen. Außerdem haben die ResidenzteilnehmerInnen die Aufgabe, einen Textbeitrag der Eindrücke ihres Aufenthaltes im Literaturhaus für die Homepage des Goethe-Instituts zu schreiben. Die Betreuung und Veranstaltungsorganisation sichern der Verlag Goga und das Goethe-Institut Ljubljana. Für das Residenzprogramm sind Bewerbungen ab sofort möglich.

Leistungen des Programms
  • Bereitstellung einer Wohnung in Novo mesto von 1. bis 30. November 2017
  • Zuschuss zu den An- und Abreisekosten in Höhe von max. 250 Euro (Flüge Economy Class, Bahn 2. Klasse)
  • Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 1000 Euro (Stipendium)
  • Übersetzung eines Textauszuges in die slowenische Sprache (30.000 Zeichen)
  • Organisation von 2 Literaturabenden (1x in Novo mesto, 1x in Ljubljana)
  • Vernetzung mit für das Projektvorhaben relevanten Kulturschaffenden und Institutionen über das Netzwerk des Goethe-Instituts und des Verlags Goga
Voraussetzungen
Bewerberinnen und Bewerber üben im Bereich Literatur (alle Sparten) eine professionelle Tätigkeit aus, haben mindestens eine Arbeit veröffentlicht und haben ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland.

Bewerbungsschluss: 1. September 2017

Weitere Informationen: